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Mit Festgottesdienst in eine neue Ära

OBERSTADT . „Das schicke Gemeindehaus nebenan ist jetzt endlich fertig“, rief Pfarrer Dr. Thomas Stahlberg der Evangelischen Melanchthongemeinde zu. Mit einem Festgottesdienst in der Melanchthonkirche weihte die 1954 gegründete Oberstadtgemeinde ihren neuen Anbau im Grüngürtel des sogenannten schlesischen Viertels ein.

Verzögerung nach Goldfund

Ein Paar Arbeitshandschuhe hängt über einem staubigen Gerüst. Wenn nicht all die Bauarbeiter dem Gebäudeskelett Leben einhauchen würden, könnte man den Landtag in Mainz für einen verlassenen Ort halten. Doch das Gegenteil ist der Fall: Im zweiten Quartal 2020 seien die Bauarbeiten voraussichtlich fertig, verkündet Projektleiterin Sabine Huppert vom Landesbetrieb Liegenschafts- und Baubetreuung (LBB). Die Mitarbeiter der Landtagsverwaltung können dann in der zweiten Jahreshälfte zurückziehen. Und auch der Plenarsaal wird an seinen angestammten Platz zurückkehren, allerdings mit modernem Mobiliar. Derzeit tagen die Abgeordneten in der Steinhalle des Landesmuseums. Noch 2020, so der Plan, soll die erste Landtagssitzung im neuen Saal stattfinden.

„Potenzial für richtig Ärger“

FINTHEN. Die Römerquelle soll ein neues Wohnquartier erhalten. Zwischen Sertoriusring und der A 60 plant ein privater Investor anstelle brach liegender Tennisplätze auf einem etwa einen Hektar großen Privatgrundstück die Errichtung von vier Wohngebäuden. Diese Planungen gefallen nicht jedem. So warnte Dr. Gerd Eckhardt (CDU) im Bauausschuss: „Das hat das Potenzial, dass es richtig Ärger gibt.“ Dennoch befürwortete der Ausschuss mehrheitlich das Konzept.