Auf den Punkt: CDU setzt auf Ru­di Car­rell

Allgemeine Zeitung, 19. Januar 2019, Mai­ke Hes­se­denz

Lass dich über­ra­schen …“ Wäh­rend CDU-Frak­ti­ons­chef Hanns­georg Schö­nig es mit Ru­di Car­rell hält und sich sin­gend im hol­län­di­schen Ak­zent übt, hat sich Par­tei­che­fin Sa­bi­ne Fle­gel in den Win­ter­ur­laub ver­ab­schie­det, um Nach­fra­gen zu ent­ge­hen. Könn­te sein, dass es ei­ne der span­nend­sten Per­so­na­li­en des Jah­res ist: die Fra­ge, wen die CDU als Ge­gen­kan­di­dat(in) zu Mi­cha­el Ebling für die OB-Wahl no­mi­niert. An­fang der Wo­che wol­len die Christ­de­mo­kra­ten das Ge­heim­nis lüf­ten, vor­her herrscht Schwei­gen. Spe­ku­lie­ren darf man ja trotz­dem: Da ist zum ei­nen Schö­nig selbst. Der al­ler­dings ko­ket­tiert ger­ne da­mit, dass er mit sei­nem Job als Frak­ti­ons­chef ganz zu­frie­den ist. Oft fällt der Na­me Sa­bi­ne Fle­gel. Frag­lich, ob sie ihr ge­lieb­tes Gon­sen­heim ge­gen den Fuchs­bau tau­schen wol­len wür­de. Bun­des­tags­ab­geord­ne­te Ur­su­la Gro­den-Kra­nich hat be­kann­ter­ma­ßen die Ber­li­ner Sze­ne­rie für sich ent­deckt; eben­falls frag­lich, ob ihr die Haupt­stadt­luft nicht in­zwi­schen auch ganz gut ge­fällt. Der Land­tags­ab­geord­ne­te Gerd Schrei­ner wur­de eben­falls schon ge­nannt. Ein Na­me, der im po­li­ti­schen Mainz erst seit Kur­zem, da­für aber um­so in­ten­si­ver kur­si­ert, wenn es um die CDU-OB-Kan­di­da­tur geht, ist der von Ma­nu­ela Matz. Die wä­re schließ­lich als Wirt­schafts­de­zer­nen­tin in ei­ner höchst kom­fort­ab­len Si­tua­ti­on, um von sich re­den zu ma­chen. Zu ver­lie­ren hat die Wirt­schafts­ju­ris­tin qua­si nichts, po­li­ti­sche Am­bi­tio­nen hat sie aber al­le­mal. Und Ru­di Car­rell hat schließ­lich schon mal Recht be­hal­ten: „… schnell kann es ge­sche­hen, dass auch dei­ne Wün­sche in Er­fül­lung ge­hen.“

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