Im In­teg­ra­ti­ons­ne­bel

ASYL: Tau­sen­de Flücht­lin­ge neh­men an Kur­sen des Bun­des teil / Er­folgs­kon­trol­len gibt es nicht

Allgemeine Zeitung, 12. April 2018, Markus Lachmann, MAINZ/BER­LIN.

„Nach wie vor ho­he Zu­gangs­zah­len beim In­teg­ra­ti­ons­kurs“, schwärm­te das Bun­des­amt für Mig­ra­ti­on (BAMF) in ei­ner Mit­tei­lung. Das war im Fe­bru­ar. Doch wie sind die Er­folgs­quo­ten beim Ver­such, Flücht­lin­ge zu in­te­grie­ren? Da heißt es: Fi­schen im Trü­ben. Zu den Kur­sen gibt es lan­ge Zah­len­ko­lon­nen, Sta­tis­ti­ken bis hin zu der Fra­ge, wel­che Far­be die Strümp­fe des Deutsch­leh­rers ha­ben, flap­sig aus­ge­drückt. Aber kei­ne Er­kennt­nis­se.

Da­bei wür­de sich der Blick loh­nen. Zum Bei­spiel nach Zwei­brü­cken in der Pfalz. Dort wur­de im Jahr 2017 ins­ge­samt 808 Teil­neh­mern ein In­teg­ra­ti­ons­kurs an­ge­bo­ten, 463 ha­ben ihn an­ge­nom­men, aber nur 255 ha­ben er­folg­reich ab­ge­schlos­sen. Knapp sechs Pro­zent hat­ten ab­ge­bro­chen. Sank­tio­nen gab es in 15 Fäl­len. Für das Jahr 2016 sind die Zah­len ähn­lich. So die Ant­wort des In­teg­ra­ti­ons­mi­nis­te­ri­ums auf ei­ne An­fra­ge des CDU-Land­tags­ab­ge­ord­ne­ten Christ­oph Gensch.

Wer an ei­nem sol­chen Kurs teil­nimmt – und das sind nicht nur Flücht­lin­ge –, lernt Deutsch und Wis­sens­wer­tes zu Ge­schich­te, Rechts­ord­nung und Wer­ten in Deutsch­land. 290 000 Men­schen be­gan­nen 2017 ei­nen In­teg­ra­ti­ons­kurs. Die CDU-Op­po­si­ti­on beißt sich schon seit Wo­chen bei die­sem The­ma re­gel­recht die Zäh­ne aus. Sie will vom rhein­land-pfäl­zi­schen In­teg­ra­ti­ons­mi­nis­te­ri­um wis­sen: Wie vie­le bre­chen ab, wie vie­le leh­nen ab, wer schafft den Ab­schluss, wer kommt nur un­re­gel­mä­ßig? In­wie­fern gibt es Sank­tio­nen?

Zwei­brü­cken ist die ab­so­lu­te Aus­nah­me

Das In­teg­ra­ti­ons­mi­nis­te­ri­um hat die­se Zah­len nicht. Das BAMF schickt auf An­fra­ge zwar mehr als 100 Sei­ten Ma­te­ri­al, kann aber mit den Ab­bre­cher­zah­len eben­falls nicht die­nen. Auch die Bun­des­agen­tur für Ar­beit kann nur be­dingt zur Er­hel­lung bei­tra­gen. Das Main­zer Mi­nis­te­ri­um wie­der­um ist auf die Kom­mu­nen an­ge­wie­sen. Zwei­brü­cken ist die ab­so­lu­te Aus­nah­me. Das sorgt für Zoff mit der Op­po­si­ti­on: Im Ja­nu­ar hat­te die CDU ver­sucht, Ab­bre­cher- und Er­folgs­zah­len, be­zo­gen auf Flücht­lin­ge, für ein­zel­ne Kom­mu­nen in Rhein­land-Pfalz ab­zu­fra­gen. Nun wer­fen die Christ­de­mo­kra­ten dem In­teg­ra­ti­ons­mi­nis­te­ri­um von An­ne Spiegel (Grü­ne) vor, Da­ten zu­rück­ge­hal­ten zu ha­ben. Das Mi­nis­te­ri­um de­men­tiert, räumt aber in drei Fäl­len ei­ne Pan­ne in den Ab­läu­fen ein.

Christ­oph Gensch (CDU) spricht von ei­ner „höchst frag­wür­di­gen In­for­ma­ti­ons­po­li­tik“. Die Re­gie­rung sol­le, statt zu „mau­ern“, lie­ber die Aus­län­der­be­hör­den da­bei un­ter­stüt­zen, Sank­tio­nen zu ver­hän­gen. „Oder ver­schließt hier das Mi­nis­te­ri­um be­wusst die Au­gen vor der Tat­sa­che, dass er­folg­rei­che In­teg­ra­ti­on eben auch von der Be­reit­schaft der Asyl­su­chen­den ab­hängt?“ Das Prin­zip För­dern und For­dern, wett­ert Gensch, müs­se „auch im Mi­nis­te­ri­um end­lich ernst­ge­nom­men wer­den“.

Ab­ge­se­hen von der Fra­ge, wel­ches Mo­tiv das Spiegel-Mi­nis­te­ri­um ha­ben soll­te, Da­ten nicht wei­ter­zu­rei­chen: Mit den In­teg­ra­ti­ons- und Sprach­kur­sen wird von di­ver­sen Trä­gern ei­ne Stan­ge Geld ver­dient. Ein Drit­tel der Trä­ger wa­ren im Jahr 2017 Volks­hoch­schu­len. Will man es viel­leicht nicht so ge­nau wis­sen?

Das BAMF be­hält bei den In­teg­ra­ti­ons­kur­sen zwar die Ober­hand. Doch vor Ort sind die Kom­mu­nen und Job­cen­ter ver­ant­wort­lich. Zah­len zu Ab­brü­chen von Flücht­lin­gen hat kei­ner der Be­tei­lig­ten. Bei­spiel Mainz. Es ge­be kein „va­li­des Da­ten­ma­te­ri­al“, heißt es vom Job­cen­ter Mainz in der Be­ant­wor­tung ei­ner An­fra­ge des Land­tags­ab­ge­ord­ne­ten Gerd Schrei­ner (CDU). „Ge­fühlt“ scheint in Mainz al­les in Ord­nung, ent­nimmt man dem Text. Na­tür­lich ge­be es bei Flücht­lin­gen, wie ge­ne­rell in „In­teg­ra­ti­ons­pro­zes­sen“, auch „Ab­wei­chun­gen am ur­sprüng­lich ge­plan­ten In­teg­ra­ti­ons­weg“. Doch Flücht­lin­ge wür­den sich nicht ne­ga­tiv von an­de­ren Per­so­nen­grup­pen ab­he­ben, sei­en viel „ter­min­treu­er“. „Stö­run­gen im Ab­lauf sind vor­ran­gig auf sprach­be­dingt ein­ge­schränk­te Kom­mu­ni­ka­ti­on zu­rück­zu­füh­ren“. Was ja auch kein Wun­der ist, schließ­lich sol­len Leu­te dort ja Deutsch ler­nen. Und das BAMF er­gänzt: Die Grün­de für ei­nen Ab­bruch könn­ten viel­fäl­tig sein: Krank­heit, Schwan­ger­schaft, Ar­beits­auf­nah­me, Wie­der­auf­nah­me des Kur­ses bei ei­nem an­de­ren Trä­ger.

Dass sich im Bund was tun muss, ha­ben die In­teg­ra­ti­ons­mi­nis­ter der Län­der, auch aus Rhein­land-Pfalz, schon im ver­gan­ge­nen Jahr fest­ge­stellt und das BAMF auf­ge­for­dert: Kon­zept und Or­ga­ni­sa­ti­on der In­teg­ra­ti­ons­kur­se müs­sen ver­bes­sert wer­den, Qua­li­tät und Ef­fi­zienz grund­le­gend über­prüft und auch Da­ten zu Ab­bruch­grün­den er­ho­ben und den Län­dern zur Ver­fü­gung ge­stellt wer­den. Wo­mit man wie­der bei der Fra­ge an­ge­langt ist, ob das auch ge­wollt ist.

TRÄ­GER

2017 gab es rund 1700 Trä­ger von In­teg­ra­ti­ons­kur­sen. Je­der drit­te Trä­ger war ei­ne Volks­hoch­schu­le . Auf den wei­te­ren Plät­zen folg­ten Sprach-/Fach­schu­len, Bil­dungs­wer­ke /-werks­tät­ten, freie Trä­ger, über­be­trieb­li­che Aus- /Fort­bil­dungs­stät­ten.

3324 Eu­ro pro Qua­drat­me­ter

BI­BEL­TURM: Stadt legt Be­rech­nung der Bau­kos­ten vor / Plau­si­ble Zah­len laut Ar­chi­tek­ten

Allgemeine Zeitung, 11. April 2018, Paul Lassay, MAINZ.

Nach wie­der­hol­ten For­de­run­gen un­ter an­de­rem durch Ver­tre­ter der Geg­ner-BI und der ÖDP hat die Stadt die Kos­ten­be­rech­nung für den Bi­bel­turm nach DIN 276 des Ar­chi­tek­tur­bü­ros DFZ nun den Stadt­rats­frak­tio­nen vor­ge­legt. Auf­ge­führt sind dort die Kos­ten für das Bau­werk so­wie für die tech­ni­schen An­la­gen. Ins­ge­samt kom­men die DFZ-Ar­chi­tek­ten so in­klu­si­ve der Brands­chutz­maß­nah­men auf Ge­samt­kos­ten von 5,2 Mil­lio­nen Eu­ro brut­to – al­ler­dings oh­ne die Kos­ten für die Au­ßen­an­la­gen, da die­se nicht Teil der Hoch­baum­aß­nah­men sei­en, wie es im Be­gleit­schrei­ben des Ober­bürg­er­meis­ters heißt.

Bei der Ar­chi­tek­ten­kam­mer Rhein­land-Pfalz hält man die Kos­ten­be­rech­nung für den er­sten Bau­ab­schnitt un­ter Vor­be­halt auf­grund nicht be­kann­ter Mas­sen für so­li­de. „Das passt“, sagt Ge­schäfts­füh­re­rin An­net­te Mül­ler, die in der Pro-Bi­bel­turm-Ini­tia­ti­ve ak­tiv ist. Nach den Da­ten des Deut­schen Bau­kos­ten­in­for­ma­ti­ons­zen­trums lie­gen die durch­schnitt­li­chen Kos­ten bei kul­tu­rel­len Bau­ten wie Mu­se­en bei 2230 Eu­ro pro Qua­drat­me­ter. Der Bi­bel­turm wür­de laut den Be­rech­nun­gen von DFZ mit 3324 Eu­ro pro Qua­drat­me­ter Brut­to­ge­schoss­flä­che am obe­ren En­de der Span­ne lie­gen, in der sich die Bau­ten üb­li­cher­wei­se be­we­gen.

Auch Ar­chi­tek­ten, die dem Bau­pro­jekt kri­tisch ge­gen­über­ste­hen, hal­ten die Be­rech­nun­gen durch­aus für plau­si­bel – auch wenn das Feh­len der Kos­ten für die Um­le­gung von Lei­tun­gen im Un­ter­grund so­wie je­ne für die Her­stel­lung der Au­ßen­flä­chen mo­niert wird. Der Ar­chi­tekt Gerd Schrei­ner bleibt der­weil skep­tisch, ob man den ar­chi­tek­to­ni­schen An­spruch, der for­mu­liert und durch die Vi­su­ali­sie­run­gen trans­por­tiert wer­de, mit den zur Ver­fü­gung ste­hen­den Mit­teln rea­li­sie­ren kön­ne. Schließ­lich blei­be un­ter an­de­rem die Fra­ge des Fass­aden-Ma­te­ri­als wei­ter un­ge­klärt.

„Um je­de Stim­me kämp­fen“

BI­BEL­TURM: Be­für­wor­ter-BI läu­tet End­spurt ein / Neue Pla­ka­te und Turm-Slam

Allgemeine Zeitung, 5. April, 2018, Paul Lassay, MAINZ.

Hoff­nung. Das Wort schwebt über der Pres­se­kon­fe­renz des Freun­des­krei­ses für Gu­ten­berg. Hoff­nung da­rauf, dass das Kon­zept des Bi­bel­turms auf­geht, sich Spen­den, För­der­gel­der und ei­ne neue Trä­ger­schaft für das Gu­ten­berg-Mu­se­um fin­den las­sen. Hoff­nung da­rauf, dass die Ar­gu­men­te ver­fan­gen und Hoff­nung, dass es am 15. April reicht. Dass ge­nug Main­zer mit „Ja“ stim­men. Sie­ges­ge­wiss­heit sucht man da­ge­gen ver­ge­bens. „Es ist klar, dass wir um je­de Stim­me kämp­fen müs­sen“, sagt Hen­ning von Vier­eg­ge, der Spre­cher der Bürg­er­ini­tia­ti­ve für den Bi­bel­turm. „Es wird sehr eng.“

Ar­gu­men­te in 15 Fak­ten­checks ge­bün­delt

Ein gro­ßes Pro­blem des Bau­pro­jekts sei, dass „je­de Sün­de der Stadt Mainz“ an den Turm ge­hängt wer­de – und dies von den Geg­nern „gna­den­los aus­ge­nutzt“ wer­de. „Da gibt es ei­nen Auf­marsch des Po­pu­lis­mus“, sagt von Vier­eg­ge. Die Be­für­wor­ter hät­ten die bes­se­ren Ar­gu­men­te, ge­wän­nen an den Stän­den an Zu­stim­mung, aber es sei nicht klar, wie vie­le Men­schen sie da­mit er­reich­ten. Ne­ben den Sach­ar­gu­men­ten, die sie in Fak­ten­checks zu 15 The­men von „Bäu­men“ über „Platz­ge­stal­tung“ bis „Fi­nan­zie­rung“ und „Fass­ade“ ge­bün­delt ha­ben, wol­len die Turm­freun­de im End­spurt aber auch auf der emo­tio­na­len Ebe­ne im Stadt­bild wer­ben. Pla­ka­te mit Fo­tos be­kann­ter und we­ni­ger be­kann­ter Main­zer, die ein Mo­dell des Bi­bel­turms in die Ka­me­ra hal­ten, sol­len der Turm-Un­ter­stüt­zung Ge­sich­ter ge­ben. 150 Por­träts hat Mar­kus Kohz da­für seit Ja­nu­ar be­reits an­ge­fer­tigt, die zu­nächst nur für die Kam­pag­ne im In­ter­net ge­dacht wa­ren. Nun ha­be man sich aber ent­schlos­sen, sie auch auf der Stra­ße zu prä­sen­tie­ren. Für den Wahl­kampf im Netz gibt es der­weil ei­nen neu­en Er­klär­film, der die Grund­zü­ge des Bi­bel­turm-Pro­jekts dar­le­gen soll.

Die Hoff­nungs­lo­sig­keit, wie sie von den Geg­nern kom­mu­ni­ziert wer­de, sei kei­ne Per­spek­ti­ve, sagt von Vier­eg­ge. „Wir set­zen auf Hoff­nung und ei­ne Po­li­tik, die ih­ren Job macht.“ Dass es ih­nen von­sei­ten der Geg­ner zum Vor­wurf ge­macht wür­de, dass sie Kom­pe­tenz und Ex­per­ten in ih­ren Rei­hen hät­ten, fin­de er hoch­pro­ble­ma­tisch.

Die Bürg­er­ini­tia­ti­ve ge­hö­re zur Zi­vil­ge­sell­schaft und müs­se sich auf die Zu­sa­gen der Po­li­tik ver­las­sen. Und doch wer­de man auch nach dem 15. April „nicht in Tief­schlaf fal­len. Wenn der Turm ge­baut wird, wer­den wir wei­ter Druck ma­chen.“

Deut­li­che Kri­tik an Kos­ten­rech­nung der Geg­ner

Ein Pro­blem in der Aus­ein­an­der­set­zung sei, dass „al­les, was das Mu­se­um oder die Stadt sa­gen, an­ge­zwei­felt wird“, kri­ti­siert Tho­mas Dang. Im­mer wie­der wür­den die Kos­ten des er­sten Bi­bel­turms an­ge­zwei­felt, ob­wohl es ei­ne Kos­ten­auf­stel­lung ge­be, wie es an die­sem Punkt in ei­nem Bau­ver­fah­ren üb­lich sei. „Ich weiß nicht, was die Stadt noch ma­chen soll.“ Den Schät­zun­gen des Land­tags­ab­ge­ord­ne­ten Gerd Schrei­ner (CDU), der die Fi­nan­zie­rung jüngst deut­lich in Zwei­fel ge­zo­gen hat­te, wi­der­spricht der Ar­chi­tekt ent­schie­den. Die Bau­kos­ten, die der fi­nanz­po­li­ti­sche Spre­cher der CDU-Frak­ti­on ge­nannt ha­be, sei­en mehr als dop­pelt so hoch wie üb­lich. Aus sei­ner ei­ge­nen Er­fah­rung, un­ter an­de­rem mit dem Bau der Kunst­hal­le am Zoll­ha­fen, hal­te er die Kos­ten­be­rech­nung sei­ner Ham­bur­ger Kol­le­gen für rea­lis­tisch. „Man kann sich von der Ver­wal­tung nicht je­den Fe­ders­trich vor­le­gen las­sen“, er­gänzt An­net­te Mül­ler. Die­je­ni­gen, die das Pro­jekt ge­tra­gen hät­ten, müss­ten sich am En­de auch po­li­tisch da­für ver­ant­wor­ten. An­ge­sichts der Ge­rüch­te von stän­dig stei­gen­den Bau­kos­ten bei öf­fent­li­chen Pro­jek­ten ge­he zu­dem un­ter, dass die Stadt zu­letzt Ki­tas und Schu­len für 240 Mil­lio­nen Eu­ro ge­baut ha­be und da­bei voll im Kos­ten- und Ter­min­rah­men ge­blie­ben sei.

In den letz­ten Ta­gen vor dem Bürg­er­ent­scheid ge­he es nun da­rum, ei­ne Bla­ma­ge für die Stadt zu ver­hin­dern, fasst Jo­han­nes Stru­gal­la, ei­ner der Spre­cher der BI, die Ge­fühls­la­ge zu­sam­men. „Wenn die­se Chan­ce ver­passt wird, wird das Mu­se­um um Jahr­zehn­te zu­rück­ge­wor­fen.“

BI­BEL­TURM-SLAM

Am Mon­tag, 9. April, lädt die Bürg­er­ini­tia­ti­ve Mainz für Gu­ten­berg um 19 Uhr zu ei­nem Bi­bel­turm-Slam in den Frank­fur­ter Hof. Nach ei­ner Ein­füh­rung des Ka­bar­et­tis­ten Lars Rei­chow und ei­nem kur­zen Vor­trag des Main­zer Ar­chi­tek­tur-Pro­fes­sors Mat­thi­as Mül­ler wer­den die Di­rekt­orin des Gu­ten­berg-Mu­se­ums, Dr. An­net­te Lud­wig, De­zer­nen­tin Ma­ri­an­ne Gros­se, der Ar­chi­tekt des Bi­bel­turm-Ent­wurfs Ste­phen Kausch und Hans-Pe­ter Betz in sechs­mi­nü­ti­gen Slams er­klä­ren, wa­rum der Bi­bel­turm aus ih­rer Sicht ge­baut wer­den soll­te. Ein­lass ist be­reits ab 17.45 Uhr.